(Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt)

Ein Thema, welches die betroffenen Teslafahrer und somit auch uns seit Jahren beschäftigt, ist die Full-Self-Driving-Technologie. Seit April 2019 verkaufte Tesla Fahrzeuge mit der damals neuen Hardware 3. Die Besonderheit an der neuen Hardware: Tesla stellte in Aussicht, dass mit der Hardware 3 autonomes Fahren möglich sein wird. So hieß es über Jahre hinweg: „Jeder neue Tesla verfügt standardmäßig über modernste Hardware, um die Autopilot-Funktionalität schon heute und vollkommen autonomes Fahren in der Zukunft zu ermöglichen. Software-Updates werden diese Funktionalität im Laufe der Zeit weiter ausbauen und verbessern.“

 

In der Erwartung, dass dies der Wahrheit entspricht, zahlten etliche Käufer eines Teslas nicht nur den Aufpreis in Höhe von zuletzt 7.500 € und tragen seit Jahren mit ihren Daten zur Entwicklung bei; jeder glaubte auch an den technologischen Fortschritt dieser Fahrzeugmarke. Doch seither warten die betroffenen Tesla-Fahrer vergeblich. Obwohl es zahlreiche Software-Updates gab, konnte Tesla vollständig autonomes Fahren nicht ermöglichen. Dies musste sich inzwischen auch Tesla selbst eingestehen: Nachdem Tesla-Fahrzeuge nurmehr mit der Hardware 4 ausgestattet werden, gab Tesla-Chef Elon Musk kürzlich im EarningsCall Q1 2026 bezüglich des Verlaufs des ersten Finanzquartals zu, dass vollautonomes Fahren mit der Hardware 3 nicht möglich sein wird. Lediglich die Hardware 4 verfügt nun jedoch über die Software, die vollautonomes Fahren ermöglicht und den jeweils aktuellen Stand der Technik bietet.

 

Es bleiben viele Fragen offen. Bezüglich der Frage, ob und wie genau eine Umrüstung auf HW4 stattfinden kann oder soll und wann mit der Umsetzung begonnen wird, äußerte sich Tesla bisher nicht. Wie so oft vertröstete Tesla die Betroffenen mit einem weiteren Software-Update. Wie soll ein Software-Update die fehlenden Elemente der Hardware 3 ergänzen, und wie soll es das Problem hinsichtlich der unzureichenden Kameras durch ein solches Update gelöst werden? Wie lange kann Tesla die Betroffenen noch hinhalten, bis sie das erworbene FSD-Paket endlich nutzen können?

 

Der Ärger der Tesla-Fahrer ist mehr als nachvollziehbar.